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(s. auch "Neunheit", "Kronen + Embleme")
(25) Kebehut Kebehut (Kebhut,
Kebechet) gilt als Tochter des Anubis. Sie ist die "Göttin
der Frische" und die "Göttin des Trankopfers". Sie
reinigt die Innereien der Verstorbenen mit Wasser.
(26) Jah Jah (Iah) oder
Joh ist ein alter Mondgott. Dargestellt wird er in Menschengestalt mit
Königsschurz; auf dem Haupt trägt er die Mondsichel und Mondscheibe
(wie Chons und Thot).
Mondgott Jah mit seinen Symbolen auf
dem Haupt
(27) Onuris Der Jagd- und
Kampfgott Onuris (grch.; äg. IN(I)HERET; auch ANHURET gelesen)
wird im oä. This (Thinis) verehrt. Sein Name bedeutet: "Der
die Ferne (Entfernte) bringt (holt)"; damit ist seine Gefährtin,
die Löwengöttin Mehit (Mehet) gemeint, die er aus Nubien zurück
nach Ägypten bringt.
Kampfgott Onuris mit Lanze
(28) Sepa Der Gott Sepa wird in Heliopolis unter
der Bezeichnung seines Tieres, des Tausendfuß (äg. "sepa"),
verehrt. Er wird in den Pyramidentexten zum Schutz vor diesen schädlichen
Tieren und zur Verhinderung von Schlangenbissen angerufen. Die ägyptischen
Exemplare des Tausendfuß können bis zu 25 cm lang werden;
ihr Biß war sehr gefürchtet.
(29) Sopdu Eine weitere Göttertriade
besteht aus dem Gott Sah, der Göttin Sopdet und deren Sohn Sopdu.
Das Sternbild "Orion" (äg. Sah) wird mit Osiris gleichgesetzt; die Sterngöttin Sopdet (äg. Sepedet, grch. Sothis) ist die Personifikation des Hundssterns (Sirius), der der Isis entspricht. Sopdu wird als "Hor-Sopdu" zum Pendant des Falkengottes Horus. Somit gleicht diese Triade derjenigen von Osiris, Isis und Horus.
Bronze-Statuette der Sopdet (Sothis)
(30) Pachet Die Löwengöttin Pachet,
die über die Ostwüste herrscht, wird in der Gegend von Beni
Hassan verehrt. Pachet ("die, die kratzt") wird in Sargtexten
als "Jägerin in der Nacht" bezeichnet; die Griechen setzen
sie mit ihrer Jagdgöttin Artemis gleich.
Diese Statuette stellt möglicherweise
(31) Bapef Sein Name bedeutet "jene Seele".
Bapef wird auch im "Amduat" (ein Totenbuch; s. "Ka, Ba
+ Ach", Totentexte) erwähnt.
(32) Asch Als Gott der westlichen Wüste
(einschließlich Libyens und der Oasen) ist sein "Reich"
das "Rote Land" ("Descheret"; s. "Tameri"),
wie aus Siegeln der frühdynastischen Zeit hervorgeht. Dargestellt
wird er meist menschengestaltig oder auch in falkenköpfiger Menschengestalt.
(33) Schesmu Der Gott des Parfüms, der Salböl-Pressen
und des Weines (Keltergott) ist mit zwei Persönlichkeitsmerkmalen
versehen: einerseits zeigt er Grausamkeit, indem er z.B. Köpfe
statt Trauben auspreßt (als Unterweltsdämon); andererseits
bereitet er Wohltaten, indem er aromatische Öle und Parfüms
herstellt (seit dem NR hauptsächlich in dieser Rolle).
Diese löwenköpfige Gottheit
stellt möglicherweise
(34) Bat Die Kuhgöttin
Bat von OÄ wird meistens in Amulettform dargestellt: mit menschlichem
Haupt, Kuhohren und Gehörn; ihr Körper in Gestalt des Gegengewichts
eines Halsschmuckes.
Bat-Emblem
(35) Ta-Bitjet Die Skorpion-Göttin Ta-Bitjet wird in Zaubersprüchen gegen die Folgen giftiger Bisse als Frau oder Gefährtin des Gottes Horus bezeichnet. Wie die Skorpion-Göttin Hededet (äg. Hedjedjet) wird auch Ta-Bitjet manchmal mit der bedeutenderen Isis assoziiert. In vielen Zaubersprüchen gegen Skorpionstiche erscheint - wie zu erwarten - Serket (s. "Gottheiten 1"); allerdings beschwört die Mehrzahl dieser Sprüche kurioserweise Isis statt Serket.
(36) Hapi Der Nilgott Hapi personifiziert die jährliche
Nilschwemme, nicht so sehr den Nil selbst. Er soll in den Höhlen
der Nil-Katarakte hausen. Dargestellt wird er in Menschengestalt mit
Wasserpflanzen auf seinem Haupt; sein Körper ist wohlgenährt
(Hinweis auf Nahrungsfülle) und hat herabfallende Brustmuskeln
(androgynes Merkmal; Hinweis auf Fruchtbarkeit).
Relief vom Felsentempel Ramses´II.
in Abu Simbel: die beiden Hapi-Figuren
Der kniende Hapi (mit aus dem Wasser
herausragenden
(37) Hu + Sia "Hu" ist die Personifikation des Wortes des Gottes Re, "Sia" die Verkörperung des Denkens oder der Erkenntnis. Beide sind die Begleiter des Sonnengottes Re. Die memphitische Götterlehre betrachtet den Gott Ptah als Schöpfergott, der durch Denken und Worte (Gedanken und Sprechen) die Welt erschaffen habe; also durch "Sia" ("intuitives" Denken) und "Hu" ("schöpferisches" Wort). Auch der Pharao wird mit Hu und Sia in Verbindung gebracht: Hu begleitet ihn, wenn er zu einem Stern wird (lt. Pyramidentexten); mit "Sia" werden seine Verordnungen eingeleitet, da sie göttlichem Denken entspringen. Des Pharaos Dekrete (äg. "udj") werden als Worte (Befehle) göttlichen Charakters mit "Hu" gekennzeichnet. Im Grab des Haremhab (18. Dyn.) und in Gräbern der 19. + 20. Dynastie finden sich Wandmalereien aus dem "Pfortenbuch", die den widderköpfigen Sonnengott (s. "Gottheiten 2": Sonnengötter, Atum) bei seiner Nachtfahrt auf der Sonnenbarke durch die 12 Bereiche der Unterwelt zeigen. Der Sonnengott steht in einem Schrein, um den sich die schützende "Mehen"-Schlange ringelt; seine Begleiter sind Heka und Sia. Das "Pfortenbuch" tritt seit Ende der 18. Dynastie in Erscheinung (s. "Ka, Ba + Ach", Totentexte). Die 3. Stunde des "Pfortenbuches"
(Detail)
(38) Heket Die Frosch-Göttin Heket (Heqet, Hekat, Heqat) wird schon in den Pyramidentexten erwähnt; aus diesen geht hervor, daß sie dem König bei seinem Aufstieg in den Himmel (zu den Sternen) behilflich ist. Sie hilft außerdem dem Gott Chnum ("belebender Bildner"; s. "Ka, Ba + Ach") als dessen Pendant und wacht als "Entbinderin" über die Geburten. Um während des Geburtsvorganges geschützt zu sein, tragen die Frauen Amulette und Skarabäen mit dem Bildnis der Frosch-Göttin (s. "Gottheiten 3": [15] Taweret). Hebammen werden "Dienerinnen der Heket" genannt. Als "Lebensspenderin" ("Entbinderin" bei Geburten) wird Heket dem Götterkreis um Osiris von Abydos zugeordnet und erhält von daher den Beinamen "Herrin von Abydos" (Nebet-Abdju). Im Grab des Thot-Priesters Petosiris (4.Jh.) befindet sich eine Inschrift, in der von einer Prozession zu Ehren der Göttin Heket als "Herrin von Herwer (Herur)" berichtet wird. Hierbei habe die Göttin um Renovierung ihres Tempels in Herwer gebeten sowie um künftigen Schutz ihres Heiligtums vor weiteren Nilüberschwemmungen. Im Tempel Sethos´I. in Abydos wird Heket dargestellt, wie ihr von diesem Pharao ein Weinopfer dargebracht wird.
Heket in Froschgestalt
Heket in menschlicher Gestalt Auf diesem Relief aus dem Tempel Ramses´II.
in Abydos erscheint die Göttin Heket (Heqat) in menschlicher Gestalt,
während sie meistens in der Form eines Frosches oder auch in froschköpfiger
Menschengestalt dargestellt wird.
(39) Sed Der (Schakal-)Gott Sed, eng mit Upuaut
von Assiut (äg. Sauti) [s. "Gottheiten 1"] verbunden,
ist der Namensgeber für das "Sed-Fest" (äg. "Heb-Sed"),
das zur Feier des 30-jährigen Thronjubiläums des Königs
veranstaltet wird. Zur Erneuerung seiner Kräfte wird eine Statue
des Königs rituell begraben, so daß er "verjüngt"
seine zweite Thronbesteigung zelebrieren kann. Mit dem "Kultlauf"
demonstriert der König seine "Revitalisierung" (s. "Pharaoninnen",
Hatschepsut). Zum Ritual der Herrschaftserneuerung gehört auch,
daß der personifizierte Imiut (s. "Kronen + Embleme",
Embleme und Fetische) dem König das Machtsymbol (Zepter) überreicht.
(40) Imichentwer Diese ziemlich unbekannte Gottheit ist dargestellt mit Perücke, geflochtenem Bart, breitem Halskragen und kurzem Götterschurz; auch ihre Funktion ist unbekannt.
Statue des Gottes Imichentwer Aus den beschädigten Kartuschen auf der Rückseite der Statue geht nur der Thronname "User-Maat-Re" des Stifters (Pharaos) hervor; somit kämen mehrere Pharaonen des NR (19./20. Dyn.) und der 3. Zwischenzeit (21.-23. Dyn.) in Frage, also nicht nur der berühmte Ramses II. mit dem Thron- und Beinamen "Usermaatre-Setepenre" (19. Dyn.).
(41) Horussöhne Schon in den Pyramidentexten (AR) werden diese 4 Gottheiten als "Freunde des Königs" erwähnt, die dem verstorbenen Herrscher bei seinem Aufstieg in den Himmel behilflich sind (wie die Göttin Heket). Auch ihre Bezeichnung als "Horussöhne" - ihre Verbindung mit dem Gott Horus von Chem (Letopolis) in UÄ - stammt aus dem AR. Sie sollen aus der Lotosblüte, die aus dem Urozean Nun auftauchte, hervorgekommen sein. Auf Abbildungen des Tribunals des Osiris sieht man diesen auf seinem Thron sitzen, aus dessen Sockel (Nun) eine Lotospflanze emporwächst; auf der Blüte stehen die 4 mumienförmigen Horussöhne und wohnen dem Totengericht bei (s. Abb. "Ka, Ba + Ach", Totentexte: [7] Totenpapyri). Die Horussöhne gehören der Gruppe der "Sieben Geister" an, den Totenwächtern am Sarg des Osiris (Horus´ Vater). Die 4 Horussöhne stellen die 4 Kanopen-Götter dar, die für den Schutz der Innereien Verstorbener zuständig sind. Von den Deckeln der 4 Kanopen-Gefäße im Kanopen-Schrein sind drei tierköpfig und einer menschenköpfig gestaltet; dies ist seit dem NR (späte 18. Dyn.) der Fall (vorher wurden die Deckel mit dem "Porträt" des Verstorbenen versehen). Die Horuskinder ihrerseits werden von den Göttinnen Isis, Nephthys, Serket und Neith beschützt, die die 4 Ecken (Himmelsrichtungen) des Kanopen-Schreins schützend umfangen halten (s. auch "Gottheiten 1": Anubis). Anfangs werden alle 4 Horuskinder in menschlicher Gestalt dargestellt; ihre Köpfe erscheinen seit dem MR auf den Kanopendeckeln, 3 mit Bart, 1 ohne aber mit gelber Gesichtsfarbe (Imseti), was auf eine Frau schließen läßt. Ab dem NR werden alle 4 mit Bart abgebildet, sofern die Kanopendeckel menschenköpfig ausgestaltet sind; daneben wird es üblich, drei Horuskindern ein bestimmtes Tier zuzuweisen, während der Horussohn Imseti menschenköpfig bleibt.
Kanopen-Gott Hapi (Hepi) HAPI (Hepi) wird mit dem Kopf eines Pavians dargestellt; er schützt die Lunge und untersteht seinerseits dem Schutz der Göttin NEPHTHYS, die - wie Hapi - dem Norden zugeordnet ist.
Duamutef + Ramses III. (Grab des Amunherchepeschef) DUAMUTEF mit Schakalskopf ist für den Magen zuständig und steht unter dem Schutz der Göttin NEITH, die den Osten repräsentiert. Sein Name bedeutet "der seine Mutter (mutef) preist (dua)"; auf die Toten bezogen: "der die Verstorbenen (ver)ehrt".
Imseti (Amset) in Menschengestalt IMSETI mit menschlichem Kopf bewacht die Leber, geschützt von der Göttin ISIS an der Südecke des Kanopen-Schreins.
Qebehsenuef (Grab der Nefertari) Das Gedärm ist unter die Obhut des
falkenköpfigen QEBEHSENUEF gestellt, dessen Schutzgöttin SERKET
den Westen vertritt wie ihr Schützling. Bedeutung seines Namens:
"der seine Brüder (senuef) kühlt (qebeh)"; auf die
Toten bezogen: "der die Verstorbenen mit Wasser erfrischt".
Die Namen von Qebehsenuef + Duamutef
sind vertauscht
(42) Renenutet Die schlangenförmig dargestellte
Renenutet (grch. Thermuthis) ist eine beliebte Fruchtbarkeits- und Erntegöttin.
Eine weitere Funktion der Renenutet ist die einer göttlichen Amme
(ihr Name bedeutet "Nährschlange"). In ihrer Rolle als
Beschützerin, Ernährerin und Amme von Säuglingen ist
sie mit Haushalt und Familienleben verbunden. Als ihr Sohn gilt der
Gott Neper, auch eine Ernte- und Getreidegottheit. Neper wird später
mit Osiris in dessen Aspekt als Vegetationsgott gleichgesetzt.
Stele des Setau Diese Stele aus Buhen zeigt Setau, Vizekönig von Kusch (Nubien) unter Ramses II., bei einer Trankspende vor der Schlangengöttin Renenutet (Kalkstein; 19. Dyn.; um 1250).
(43) Meschenet Die Geburts- und Schicksalsgöttin
Meschenet (angels. Meskhenet) wird entweder in menschlicher Gestalt
dargestellt (mit einem Zeichen auf dem Haupt, das wahrscheinlich den
Uterus symbolisiert) oder in Form eines Ziegelsteins mit Frauenkopf
an einer Seite (auf einen solchen Gebärziegel hockten sich die
gebärenden Ägypterinnen).
Meschenet in Gestalt eines Gebärziegels
Meschenet + Renenutet
(44) Aker Löwen-Paar Aker (mit Sonnenaufgangs-
Der Erdgott Aker wird meistens in Gestalt
zweier sitzender Löwen, die sich den Rücken zukehren, dargestellt.
Die beiden Löwen blicken zum östlichen (Sonnenaufgang) und
westlichen Horizont (Sonnenuntergang); sie sind somit eng mit der Nachtfahrt
des Sonnengottes durch die Unterwelt verbunden. Die Akeru (Plural) werden
bereits in den Pyramidentexten und später im "Aker-Buch"
("Buch von der Erde"; s. "Ka, Ba + Ach": Totentexte
[6]) erwähnt, das in das Grab Ramses´VI. gemeißelt
ist.
(45) Mehetweret (Methyer) Die Kuhgöttin (Himmelskuh) Mehetweret
(Mehet-Weret, Mehit-Weret, Methyer) wird meistens als Kuh, manchmal
auch in kuhköpfiger Menschengestalt dargestellt. Ihr Name bedeutet
"große Flut"; sie soll dem Urozean entstiegen sein und
den Sonnengott Ra geboren haben (daher die Sonnenscheibe zwischen ihren
Hörnern). In den Pyramidentexten stellt die Göttin den Wasserweg
des Himmels, der von Ra und dem König befahren wird, dar und sie
wird von daher als Himmelsgöttin apostrophiert. Sie ist die Manifestation
des Urgewässers und gehört in den Bereich Schöpfung-Geburt-Wiedergeburt.
7 Aussprüche der Urgöttin Mehetweret im Tempel von Esna zeugen
von ihrer Schöpferkraft.
Mehetweret (Grab des Irunefer) Auf Totenpapyri und Grabdarstellungen wird Mehetweret als liegende Kuh auf einer Schilfmatte (hier: am Wasser) abgebildet, mit der Sonnenscheibe zwischen den Hörnern, eingehüllt in eine schön gemusterte Decke. Um den Hals trägt sie einen Schmuckkragen (Menit); als Machtsymbol und Zeichen ihrer Göttlichkeit befindet sich eine Geißel (Flagellum) auf ihrem Rücken (s. auch "Symbole").
Auf diesem Relief aus dem Tempel von
Deir el-Medineh ist
(46) Unut Im 15. oä. Gau ("Hasengau") wird die Göttin Unut (Wenut, Wenet) verehrt, deren heiliges Tier der Wüstenhase ist. Sie wird in Menschengestalt dargestellt; auf ihrem Haupt befindet sich eine Standarte mit einem liegenden Hasen (Häsin). Die Göttin kann auch als Hase oder in hasenköpfiger Menschengestalt in Erscheinung treten. Unuts Beiname lautet: "die Schnelle". Bei der "Verteilung des zerlegten Nilpferdes", einer Ritualszene im Horus-Tempel von Edfu, erhält auch Unut ihren Anteil. Unut mit Hasen-Standarte
(47) Tutu Tutu gilt als Sohn der Göttin Neith von Saïs und als Helfer der Göttin Sachmet. Dargestellt wird er als menschenköpfiger Sphinx.
Tutu als Sphinx (Ptolemäerzeit,
1.Jh.) In der Oase Dachla hat es einen kleinen
römischen Tempel gegeben, der dem Gott Tutu geweiht war und der
1920 zerstört worden ist. Es handelte sich bei diesem Bauwerk um
den einzigen bekannten, dem Gott Tutu geweihten Tempel.
Erklärungen + Erläuterungen (Hieroglyphen):
(25) 1. Hügelabhang (gutturales
K; Q); 2. Fuß (B); 3. gedrehter Docht (emphat. H); 4. Wachtelküken
(W = U); 5. Wasserkrug im Ständer mit herausströmendem Wasser
(Ideogramm oder Determinativ für "Trankopfer"); 6. Brotlaib
(T); 5.+6.: graphische Umstellung aus ästhetischen Gründen
(s. "Gottheiten 1", Osiris, "Herr von Djedu"); 7.
Kobra mit Straußenfeder auf Standarte (Determinativ für die
Göttin Kebehut); 1.-4. u. 6.: "kbhut" (KEBEHUT) (26) (1. Variante): 1. Schilfblatt
(I); 2. Unterarm (A); 3. gedrehter Docht (emphat. H); 4. Determinativ
(Mondgott Jah). (26) (2. Variante): 1. Schilfblatt
(I); 2. Kombination aus Unterarm + gedrehtem Docht (AH); 3. Mondsichel
(Ideogramm oder Determinativ für "Mond"). (27) (1. Variante): 1. Kombination
aus Krug + laufenden Beinen (Abkürzung für INI; "ini"
= "holen, bringen"); 2. Himmel (hier: HRT, "heret"
= "die Entfernte"). (27) (2. Variante): 1. s. 1. Var.;
2. von Büschen gesäumter Weg (hier: Determinativ und Abkürzung
für HRT; "heret" = Weg, Reise); 3. s. 1. Var.; 4. Horusfalke
auf Standarte (Determinativ für "Gott"). (28) 1. Türriegel (stimmhaftes S); 2. Hocker (P); 3. fliegende Ente (PA; P: Konsonanten-Wiederholung zu 2); 4. äg.Geier (A; Konsonanten-Wiederholung zu 3); 5. Tausendfuß (Determinativ für den Gott Sepa); 1.-3.: "spa" (SEPA); die 4. Hieroglyphe kann auch fehlen. (29) 1. Dreieck (SPD, "seped");
2. Wachtelküken (U = W); 3. archaisches Bild eines kauernden Falken
mit Flagellum und einem Paar Falkenfedern (Determinativ für den
Gott Sopdu). (30) 1. Hocker (P); 2. fliegende Ente (PA; P: Konsonanten-Wiederholung zu 1); 3. Plazenta? (CH; "ch" wie in "Buch"); 4. Brotlaib (T); 5. ruhender Löwe (Ideogramm für Löwe; hier: Löwengöttin). 1.-5.: "pacht" (PACHET)
(31) 1. Jabiru, Storch (Ideogramm + Phonogramm für "Ba" = Seele); 2. Hocker (P); 3. Hornviper (F, "ef"); 1.-3.: "bapf" (BAPEF) (32) 1. äg. Geier (A); 2. Gartenteich (SCH). (33) 1. Gartenteich (SCH); 2. Türriegel (stimmhaftes S); 3. Eule (M); 4. Wachtelküken (W = U); 5. Horusfalke auf Standarte (Determinativ für Götter allgemein); 1.-4.: "schsmu" (SCHESMU) (34) 1. Jabiru, Storch (BA); 2. äg. Geier (A; Konsonanten-Wiederholung zu 1); 3. Brotlaib (T); 4. Ideogramm oder Determinativ für "Sistrum", ein kultisches Rasselinstrument, das auch ein Kennzeichen der Göttin Hathor ist. (35) 1. Brotlaib (T); 2. äg. Geier (A); 3. Fuß (B); 4. Schilfblatt (I); 5. Tierfessel (TJ; "tsch"); 6. wie 1.; 7. Ei (hier: Ideogramm für "Göttin"); 8. sitzende Frau (Determinativ für "Göttin"); 1.-6.: "tabitjt" (TA-BITJET) (36) 1. gedrehter Docht (emphat. H); 2. Unterarm (A); 3. Hocker (P); 4. zwei Diagonal-Striche (langes I); 5. Kanal (Determinativ für "bewässertes Land"); 6.-8. dreimal Wasserlinie (Ideogramm für "Wasser, Fluß"); 1.-4.: HAPI
(37) HU: 1. gedrehter Docht (emphat.
H); 2. Wachtelküken (W = U) (38) (1. Variante): 1. gedrehter Docht (emphatisches H); 2. Hügelabhang (gutturales K, Q); 3. Brotlaib (T); 4. Frosch (Determinativ für die Frosch-Göttin Heket); 1.-3.: HKT, "heket". Zu lesen: HEKET (HEQET) (38) (2. Variante): 1. Krummstab, Heka-Zepter (HKA; gutturales K, Q); 2. Hügelabhang (gutturales K, Q; Konsonanten-Wiederholung zu 1); 3. Brotlaib (T); 4. sitzende Frau, Göttin (Determinativ); 1.-3.: HKAT, "hekat". Zu lesen: (eigentlich) HEKAT = HEKET (39) 1. gefaltetes Tuch (stimmloses S); 2. Hand (D); 1.+2.: SD, "sed"; 3. Schakal [Wolf] auf Standarte (Det. für "Upuaut" und "Sed"). Zu lesen: SED (40) 1. Eule (M; hier: abgekürzte
Schreibweise für "IMI"); 2. Wasserkrüge im Gestell
(CHNT, "chen[e]t"; "ch" wie in "Buch");
3. Schwalbe (WR, "wer"; "ur" [W=U]); 4. Mund (R;
Konsonanten-Wiederholung zu 3); 5. sitzende Gottheit (Determinativ).
Hieroglyphen-Schreibweise n. Hannig. (41) Horussöhne HAPI: 1. Teil des Steuerruders eines Schiffes ? (HP, "hep"; emphat. H); 2. Hocker (P; Konsonanten-Wiederholung zu 1); 3.+4. zweimal Schilfblatt (langes I, Y); 1.-4.: HPI, "hepi". Zu lesen: HAPI (eigentlich: HEPI) DUAMUTEF: 1. Stern (DUA = "preisen"); 2. Geier (MUT = "Mutter"); 3. Brotlaib (T; Konsonanten-Wiederholung zu 2); 4. Hornviper (F, "ef"); 2.-4.: MUTF, "mutef" = "seine(r) Mutter". Zu lesen: DUA-MUT-EF ("der seine Mutter preist") IMSETI: 1. Schilfblatt (I); 2. unbekannt (M); 3. Türriegel (stimmhaftes S); 4. Pistill (TI); 5. Schilfblatt (I; Konsonanten-Wiederholung zu 4); 1.-5.: IMSTI, "imseti". Die 1. Hieroglyphe (Schilfblatt) kann auch fehlen. Zu lesen: IMSETI (auch "Amset", "Imset", "Imsti") QEBEHSENUEF: 1. Wassergefäß mit herausfließendem Wasser (QBH, "qebeh" = "kühlen"; Q: gutturales K; H: emphatisch); 2.-4. dreimal Pfeilkopf (SN; Plural: SNU, "senu" = "Brüder"); 5. Hornviper (F, "ef"); 2.-5.: "senuef" = "seine(r) Brüder"; 1.-5.: QBHSNUF, "qebehsenuef". Zu lesen: QEBEH-SENU-EF (auch "Kebehsenuf", "Kebehsenuef", "Qebehsenuf" und weitere Varianten) ("der seine Brüder kühlt")
(42) 1. Mund (R); 2.+3. zweimal Wasserlinie
(NN, "nen"); 1.-3.: RNN, "renen"; 4. Topf, Krug
(NU; N: Konsonanten-Wiederholung zu 3); 5. Wachtelküken (W = U;
Konsonanten-Wiederholung zu 4); 6.+7. zweimal Brotlaib (TT, "tet");
4.-7.: (N)UTT, "(n)utet"; 8. Determinativ (Göttin). Die
4. Hieroglyphe kann auch fehlen. (43) 1. drei zusammengebundene Fuchsfelle
(MS, "mes"); 2. gefaltetes Tuch (stimmloses S; Konsonanten-Wiederholung
zu 1); 3. Plazenta ? (CH; "ch" wie in "Buch"); 4.
Wasserlinie (N; "en"); 5. Brotlaib (T; "et") ; 6.
Determinativ (Göttin). (44) 1. äg. Geier (A); 2. Korb mit
Griff (K); 3. Mund (R); 1.-3. AKR, "aker"; 4. Doppellöwe
(Determinativ für die beiden Aker-Löwen; Plural: Akeru). (45) 1. Peitsche (MH, "meh");
2. gedrehter Docht (emphat. H; Konsonanten-Wiederholung zu 1); 3.+4.
zweimal Schilfblatt (langes I; Y); 5. Brotlaib (T); 6. Ei (Ideogramm
oder Determinativ für "Göttin"); 7. Kobra (Determinativ
für "Göttin"); 1.-5.: MHIT ("mehit"). (46) 1. Wüstenhase (WN = UN); 2.
Topf, Krug (NW = NU; N: Konsonanten-Wiederholung zu 1); 3. Brotlaib
(T). (47) 1. Brotlaib (T); 2. Wachtelküken
(W = U); 3. wie 1.; 4. wie 2.
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