FCKW und "Ozonloch"

 

Es wird behauptet, daß Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) die Ozonschicht schädigen und dadurch ein "Ozonloch" verursachen. Die Ozonschicht befindet sich in ca. 25 km Höhe in der Stratosphäre, die sich zwischen 10 und 45 km Höhe erstreckt. Ozon ist der 3-atomige Sauerstoff. Diese Schicht schirmt die UV-Strahlung des Sonnenlichts von der Erde ab bzw. läßt nur einen geringen Teil davon durch. FCKW sind etwa vier- bis achtmal schwerer als die Luft; wie sie in die Stratosphäre kommen können, wird nicht erklärt!

Das sog. "Ozonloch" ist in Wirklichkeit eine jahreszeitlich bedingte Abnahme der Dicke der Ozonschicht, also eine Verdünnung; dies wurde bereits 1956 (!) von dem Pionier der Ozonforschung - Gordon Dobson - entdeckt, lange bevor überhaupt FCKW in Gebrauch kamen! Die FCKW werden also zu Unrecht "kriminalisiert" und verboten, um sie durch teurere Treibgase ersetzen zu können!
(Aus: "Raum & Zeit" Nr.98, März/April 1999)

Die Schichten der Erdatmosphäre
(Quelle: http://energiewelt.bei.t-online.de)

 

Die Ozonschicht der südlichen Halbkugel Ende 1991. Die Abbildung läßt das "Ozonloch" über der Antarktis erkennen. Am Rande sind die Umrisse der benachbarten Kontinente zu sehen (Südamerika, Afrika). Die Südspitze Südamerikas, Australien und Neuseeland liegen besonders nahe am "Ozonloch".
(Quelle: http://energiewelt.bei.t-online.de)

 

 

Ozonmessung

 

 

Ozonmessung und Dobson-Einheit
(Quelle: http://www.wetterklima.de/umwelt/ozon/masszahl.htm ; Dipl.-Met. Günter Rampe)

Eine Bodenstation mißt das gesamte Ozon in der darüberliegenden, ein Satellit in der darunterliegenden Luftsäule. Diesen Ozongehalt bezieht man nun auf den Standard-Luftdruck 1013,25 hPa (normaler Atmosphärendruck) und 0 °C. Als Folge davon würde das Ozon im Mittel eine Schicht von 3 mm Höhe einnehmen.
Die Abbildung zeigt eine Luftsäule von 10 Längengraden x 5 Breitengraden über Labrador. Unter Standard-Bedingungen würde das Ozon an der Basis der Säule nur 3 mm hoch stehen.
Nun wäre es naheliegend, als kleinste Einheit eine Ozonhöhe von 1 mm zu nehmen, aber für die vielen Berechnungen war eine Einheit von 0,01 mm geeigneter. Das nennt man eine Dobson-Einheit (DU = "Dobson Unit"; benannt nach dem Pionier der Ozonforschung Gordon Dobson). Dabei entspricht 1 DU einer Konzentration von 2,7 x 1016 Ozonmolekülen pro Quadratzentimeter.
Eine unter Standardbedingungen 3 mm hohe Ozonschicht hätte somit einen Ozongehalt von 300 DU.

 

Farbkodierung der Dobson-Einheit (Einheit der Ozondichten)
Bei Werten von unter 220 DU spricht man vom "Ozonloch".

 

 

Kriminalisierung der FCKW


Im Jahre 1985 übernahm Edgar Bronfman die Firma E.I. DuPont de Nemours & Co., die eine der größten Herstellerinnen von FCKW war, von der Familie DuPont. Bis 1986 verteidigte die Firma (jetzt DuPont Chemicals) hartnäckig die FCKW. Aufgrund des abgekarteten Schwindels mit der "Ozonverarmung" machte die Firma eine Kehrtwende, indem sie zur Produktionseinstellung und zum Verbot der FCKW aufrief. Die Verhandlungen mit anderen FCKW-Produzenten führten 1987 zum "Protokoll von Montreal", das eine Verringerung des Verbrauchs an FCKW um 50% bis zum Jahre 2000 vorsah. Trotz fehlender wissenschaftlicher Beweise wurde die weitere FCKW-Produktion letztlich verboten. Kurz darauf gab die Firma DuPont bekannt, bereits über patentierte Chemikalien als Ersatz für die FCKW zu verfügen!
(Aus: Peter Blackwood, "Das ABC der Insider", 1992)

Da die Patente für FCKW gegen 1990 auslaufen würden und die FCKW dann billig von anderen Produzenten hergestellt werden könnten, wurden sie "kriminalisiert": sie sollen angeblich, obwohl chemisch inert (träge) und 4-8mal schwerer als Luft, ein "Ozonloch" verursacht haben, und zwar ausgerechnet über dem Südpol, obwohl sie hauptsächlich auf der nördlichen Halbkugel angewendet werden!

Mit den Elaboraten von "Wissenschaftlern" sollte man sehr vorsichtig sein und hinterfragen, für wen sie arbeiten! Denn nicht selten stehen sie bei den Firmen und Institutionen auf der Lohnliste, für die sie ihre "Gutachten" produzieren - natürlich im Sinne der Auftraggeber. Beide Seiten verheimlichen meistens ihre Kontakte. Das Hinterfragen wäre natürlich Aufgabe von seriösen Journalisten, die noch eigene Recherchen anstellen können und nicht unreflektiert vorgefertigte "wissenschaftliche Gutachten" nachdrucken! Mehrere Beispiele dieser Art sind vom amerikanischen "Center for Science in the Public Interest" (CSPI) publiziert worden.


 

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