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Pyramiden
"UPUAUT 2" (2. Version mit Video-Kamera) ist der Name des kleinen, ferngelenkten Roboters, mit dem der deutsche Ingenieur Rudolf Gantenbrink 1993 im Auftrag des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Kairo - nämlich für eine Verbesserung der Belüftung in der Cheops-Pyramide zu sorgen - die sog. Lüftungsschächte eben dieser Pyramide inspiziert. Nach ca. 65 m im "Lüftungsschacht" (Südschacht der Königinkammer) versperrt eine kleine Falltür dem Roboter den Weg. Die Schächte in der Großen Pyramide (Cheops-Pyramide) sind
auf bestimmte Sterne ausgerichtet (Bezug: für die Zeit um 2500
v.Chr.): Wegen Unstimmigkeiten und Differenzen zwischen Gantenbrink und dem
Direktor des DAI (Dr. Stadelmann) wie auch dem Ober-Ägyptologen
Ägyptens (Dr. Hawass) untersagt letzterer weitere Erkundungen in
der Cheops-Pyramide seitens Gantenbrinks mit "Upuaut" ("Öffner
der Wege"). So endet zunächst das "Upuaut-Projekt"!
In derselben Woche wird auch der Nordschacht der Königinkammer
mit dem Roboter "Pyramid Rover" untersucht mit dem Resultat,
daß auch dieser Schacht (den man bisher für einen kurzen
Gang hielt) nach 65 m ebenfalls von einer Falltür blockiert wird!
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Robert Bauval hat - aufgrund astronomischer Rückberechnung (mittels eines Computer-Programms) und aufgrund der Messungen Rudolf Gantenbrinks in den Schächten der Cheops-Pyramide - festgestellt, daß die Anordnung der 3 Pyramiden von Gizeh die Lage der 3 Gürtelsterne des Sternbildes Orion um das Jahr 10.500 v.Chr. (!) nachahmt. Kurioserweise finden sich an keiner der 3 Pyramiden von Gizeh eingemeißelte Namens-Kartuschen von den 3 angeblich in Frage kommenden Pharaonen Cheops, Chephren und Mykerinos! Üblicherweise befindet sich an jedem Tempel, jeder Statue, jedem sonstigen Bauwerk, ja sogar an Uschebtis, Vasen, Schmuckstücken und vielen anderen Gegenständen die Namens-Kartusche des regierenden Pharaos; bei den Pyramiden soll er es unterlassen haben, seinen Ruhm für alle Zeit zu verewigen? Kaum vorstellbar! Das gleiche gilt für den Großen Sphinx von Gizeh. Daraus kann eigentlich nur der Schluß gezogen werden, daß diese Bauwerke weitaus älter sind, als ihnen zugebilligt wird. Jedenfalls gibt es keinen schriftlichen (irgendwo eingemeißelten) Nachweis über die Urheberschaft. Bei den in der "Entlastungskammer" in roter Farbe hingeschmierten "Steinmetz-Zeichen" (mit Cheops´ Namen) handelt es sich um eine Fälschung. Das wäre ja auch ein armseliger Hinweis auf Cheops´ Urheberschaft! Vielleicht hätte man mal die rote Farbe einer chemischen Analyse unterziehen sollen? (Aus: Bauval/Hancock, "Der Schlüssel zur Sphinx") Argumente für die Fälschung des 2.Fundes durch
Vyse:
Es ist sehr verwunderlich, daß solche Fragen nie
gestellt wurden und daß die Ägyptologen im allgemeinen die
"Steinmetzmarkierungen" bereitwillig als "Beweis"
akzeptieren von Cheops´ Urheberschaft. Es grenzt an intellektuelle
Unredlichkeit, wenn diese Zuschreibung immer wieder in den Lehrbüchern
wiedergekäut wird, ohne daß angesichts der Widersprüche,
die an der Echtheit der "Entdeckung" von Vyse zweifeln lassen,
der leiseste Vorbehalt geäußert würde. (Aus: E. Ercivan, "Verbotene Ägyptologie")
Die Qualität des Pyramidenbaus durch die Könige
der 5. und 6. Dynastie hat stark nachgelassen und ist nicht zu vergleichen
mit der Qualität und Akkuratesse der drei berühmten Pyramiden,
die der 4. Dynastie zugeschrieben werden. Die Stufenpyramide des Djoser
(3. Dynastie) fällt aus dem Rahmen, da sie ja keine "echte"
Pyramide ist. Die Bauweise der Pyramiden der 5. + 6. Dynastie wird als
mangelhaft und schlampig bezeichnet; heute sind von diesen Bauwerken
nur noch riesige Schutthügel übrig. Die ausgefeilte Pyramidenbautechnik
der "4. Dynastie" kann doch nicht innerhalb von wenigen Generationen
in Vergessenheit geraten sein (was wieder die Frage nach der Urheberschaft
der 4. Dynastie aufwirft)! Die Ägyptologie ist in Erklärungsnot,
hat aber selbstverständlich genügend (hypothetische) Begründungen
zur Hand (Niedergang der Staatsmacht; Zusammenbruch des AR; soziale
Unruhen u. dergl. mehr). |
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Die 4 Seiten der Großen Pyramide (Cheops-Pyramide) haben entlang der Mittelsenkrechten eine Einwölbung, wie der brit. Vermessungsingenieur und Ausgräber Flinders Petrie (1853-1942) aufgrund seiner präzisen Messungen (Anfang des 20. Jh.) feststellt. Die Einwölbungen sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen oder wahrzunehmen.
Luftaufnahme der Großen Pyramide
durch Groves
Satelliten-Aufnahme der Großen
Pyramide Die berühmte Luftaufnahme dieses Phänomens stammt von dem brit. Brigadegeneral Groves; dieses Photo wird von dem Pyramiden-Experten David Davidson zum ersten Mal 1929 in der Zeitung "The Morning Post" (2.10.1929) veröffentlicht, danach nochmals in seinem Buch "The Hidden Truth in Myth and Ritual..." (1934). Davidson gibt darin einen genauen Wert für die Stärke der Einwölbung an: 32,76278 inches (83,2174 cm; 1 inch = 2,54 cm). Peter Tompkins zitiert Davidson in seinem Buch "Secrets of the Great Pyramid". Im Jahre 1990 erscheint das Buch "The Egyptian Pyramids: A Comprehensive Illustrated Reference" von J.P. Lepre, worin der Autor u.a. die Einwölbungen diskutiert, ohne allerdings die Messungen von Flinders Petrie oder das Buch von Davidson zu erwähnen. Das Photo von Groves datiert er fälschlicherweise auf das Jahr 1940. Robert Temple kommt in seinem Buch "Die Kristall-Sonne" zu äußerst interessanten Schlüssen: er meint, daß ein sog. "Sonnenblitz" erzeugt wurde, als die Pyramide noch glänzend weiß war (durch die Kalkstein-Verkleidung) und daß die unsichtbaren Einwölbungen dafür verantwortlich seien; weiter glaubt er, daß solche Blitze bei Sonnenauf- und -untergang kurz vor und nach den Tagundnachtgleichen (Frühjahrs- und Herbst-Äquinoktien) auftraten (Näheres dazu s. dortselbst). PDF-Datei "Cheops-Pyramide + Maße"
Sphinx
R. Bauval konnte beweisen, daß
der Sphinx das irdische Gegenstück zum Sternbild des Löwen
ist. Gemäß einer Überlieferung,
wonach die Monumente von Gizeh an eine frühgeschichtliche Zivilisation
erinnern, soll sich unter dem Sphinx oder im Inneren der Cheops-Pyramide
eine "Halle der Urkunden" befinden mit Schriften, Urkunden
und Dokumenten jener untergegangenen bzw. von einer Sintflut vernichteten
Zivilisation. Zu gegebener Zeit soll diese Halle (Kammer) durch Wahrheitssucher
gefunden werden. Edgar Cayce (1877-1946), der
"schlafende Prophet", hat in seinen in Trance gehaltenen
"Readings" davon gesprochen, daß gegen Ende des 20.
Jahrhunderts in der Großen Pyramide eine geheime Kammer mit
Schriften entdeckt werden würde. Außerdem erwähnte
er, daß der Sphinx ca. 10.450 v.Chr. von Überlebenden aus
Atlantis erbaut worden sein soll (im Zeitalter des Löwen). Sphinx (grch.) = ägypt. "schesep-anch";
Bedeutung: "lebende Statue". Eine
andere Bezeichnung für den Sphinx
lautet: "Hor-em-Achet" ("Horus im Horizont"); grch.
Harmachis.
Zeitalter
Aufgrund der verfügbaren ägyptischen
Quellen zeigt sich, daß die Ägypter 3 verschiedene Zeitalter
erinnern: Die "Erste Zeit" (Sep-Tepi) ist die Zeit der Götter-Herrschaft über Ägypten (1. Zeitalter); u.a. Thot = Hermes Trismegistos (kosmisches Pendant: Mond), Isis (Sirius = Hundsstern), Osiris (Sternbild Orion). Diese Zeit wird vom dynastischen Ägypten als "Goldenes Zeitalter" betrachtet. Die Bezeichnung "Schemsu Hor" ("Horusdiener") bedeutet eigentlich "Nachfolger des Horus" (2. Zeitalter). Gemäß ägyptischer Überlieferung soll Heliopolis (ägypt. Junu) von den Horusdienern gegründet worden sein, und zwar weit vor der dynastischen Zeit!
Erläuterungen (Hieroglyphen): (1) 1. Türriegel (stimmhaftes
S); 2. Hocker (P); 3. runde Tenne mit Getreidekörnern (SP, "sep";
Konsonanten-Wiederholungen zu 1+2); 4. Kopf im Profil (TP; "tep");
5. (Konsonanten-Wiederholung zu 4) wie 2.; 6. zwei Schrägstriche
(langes I; Y). SEP = Zeit; TEPI = erste(r); SEP TEPI: 1. Zeitalter,
"Erste Zeit" (der Götter-Herrschaft). (2) 1. Umzäunung (SCHSP, "schesep");
2. Hocker (P; Konsonanten-Wiederholung zu 1); 3. stehende Mumie (Determinativ
für Statue u. dergl.); 4. Henkelkreuz (ANCH). SCHESEP = Statue;
ANCH = lebend; SCHESEP-ANCH: "lebende Statue" (grch. Verballhornung
zu "Sphinx"). (3) 1. Horusfalke (HOR); 2. unbekannt
(M, "em"); 3. Sonnenaufgang über einem Berg (ACHT, "achet"
= "Horizont"). (4) 1. Hirtenstab + Bündel
mit Messern (SCHMS; "schems" = folgen); 2. gefaltetes Tuch
(stimmloses S; Konsonanten-Wiederholung zu 1); 3. Wachtelküken
(W = U); 1.-3.: "schemsu" (Plural)
= Nachfolger; 4. gehende Beine + 3 Pluralstriche (Det. zu 1.-3.:
kommen, folgen, nachfolgen); 5. Horusfalke (HOR).
Das berühmte Wort "alles fließt" ("panta rhei"; im Sinne von: alles ist einem steten Wandel unterworfen) wird dem griechischen Philosophen Heraklit (Herakleitos) aus Ephesos (ca. 540 - 480 v.Chr.) zugeschrieben; der römische Dichter Ovid (43 v.Chr. - 17/18 n.Chr.) übersetzte es ins Lateinische als "cuncta fluunt". Alles (ver)ändert sich: ebenso verhält es sich auch bezüglich der ägyptischen Chronologie, die schon mehrfach modifiziert werden mußte. Neue Erkenntnisse bringen neue Ergebnisse. Von daher wäre eine interdisziplinäre Zusammenarbeit seitens der Ägyptologen mit Geologen, Geophysikern, Klimatologen und vor allem mit Astronomen (Stichwort: Präzession!) wahrscheinlich von erheblichem Nutzen für die (orthodoxe) Ägyptologie! Die Erde macht - außer der Umdrehung um sich selbst (Eigenrotation) und dem Umlauf um die Sonne - noch eine dritte Bewegung, nämlich eine "Taumel"-Bewegung (Präzession genannt); d.h. die aus den beiden Polen verlängert gedachte Erdachse beschreibt in einem Zeitraum von knapp 26.000 (genau: 25.920) Jahren einen Kegelmantel, wodurch eine Scheinbewegung der Sterne von der Erde aus beobachtet wird. Die Sonne benötigt 2160 Jahre, um ein Zwölftel des Tierkreises (Zodiakus) zu durchlaufen; mithin braucht sie für den gesamten Zodiakus 25.920 (2160 x 12) Jahre. Das ist die Dauer eines Präzessionszyklus. Die Richtung dieser Bewegung der Sonne im "Großjahr" (25.920 Sonnenjahre) ist Löwe - Krebs - Zwillinge - Stier - Widder - Fische etc., also genau der umgekehrte Weg, den die Sonne im Verlauf eines Sonnenjahres nimmt (Näheres hierzu und zur Präzession s.u. unter "Literatur"). Das Zeitalter des Krebses beginnt ca. 8800, der Zwillinge ca. 6640, des Stieres ca. 4480, des Widders ca. 2320, der Fische ca. 160 v.Chr.; heute (zu Beginn des 21. Jh.) treten wir in das Zeitalter des Wassermannes ein. Der Beginn des Zeitalters des Löwen ist ca. 10.960, in dem höchstwahrscheinlich der Sphinx entsteht (s.o. unter "Sphinx"). Die (orthodoxen) Ägyptologen sind der Ansicht, daß die drei berühmten Pyramiden und der Sphinx etwa zur gleichen Zeit (um 2500 v.Chr.) errichtet worden seien (s.o. unter "Pyramiden"); von daher sehen sie in dem Antlitz des Sphinx dasjenige des Chephren. Beim Vergleich der beiden Gesichter ist diese Anschauung schwer nachvollziehbar; das Antlitz des Sphinx scheint eher weiblich auszusehen. Im übrigen geht zu Beginn des 11. Jtsd. das Zeitalter der Jungfrau zu Ende! Zum Vergleich:
Ist das Antlitz des Chephren...
...mit dem des Großen...
...Sphinx identisch?
Noch etwas Erheiterndes zu diesem Thema:
Literatur:
Robert Bauval/Adrian Gilbert: "Das Geheimnis
des Orion" (List, 1994) Robert Bauval/Graham Hancock: "Der Schlüssel zur Sphinx" (List, 1996) Robert Temple: "Die Kristall-Sonne"
(Kopp, 2002)
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